Die Gemeinden der Ökoregion Kaindorf
Die 2007 gegründete Ökoregion Kaindorf ist ein vereinsrechtlicher, überparteilicher Zusammenschluss der 3 Gemeinden Ebersdorf, Hartl und Kaindorf.
Insgesamt leben hier rund 6.150 Einwohner auf einer Fläche von 79 km². Mit der steirischen Gemeindezusammenlegung entstanden diese drei Großgemeinden. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Jahren den CO2-Ausstoß in der Region drastisch reduzieren.
Warum die Gemeinde Ebersdorf mitmacht?
Bürgermeister Dietmar Lang:
„Der Gemeinderat Ebersdorf hat in seiner Sitzung vom 05. Juli 2007 einstimmig beschlossen der Ökoregion Kaindorf beizutreten. Der Gemeinderat war damals sowie auch heute nach 16 Jahren der Meinung, dass eine große Region mit mehr als 6000 Einwohnern viel mehr Dynamik und Ideen in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln kann als einzelne Gemeinden. Mittlerweile kann man stolz behaupten, dass die Ökoregion eine bekannte „Marke“ in ganz Österreich und im benachbarten Ausland geworden ist.
Wir in Ebersdorf beschäftigen uns schon seit Jahrzenten mit dem Thema Ökoenergie. Zwei Biomasse - Fernwärmenetze, Fa. Ziegner und Bioenergie Hofer sorgen in Ebersdorf für nachhaltige Wärmeversorgung. Auch im Bereich Auf Dach-Photovoltaikanlagen befinden wir uns in Ebersdorf im Spitzenfeld des Bezirkes Hartberg-Fürstenfeld.
Ich als Bürgermeister der Gemeinde Ebersdorf bin sehr dankbar dem Verein Ökoregion Kaindorf anzugehören. Ein herzliches Dankeschön allen Mitgliedern in den verschiedenen Arbeitsgruppen, für Ihren Einsatz und Engagement."
Kontaktdaten Dietmar Lang: 8273 Ebersdorf 222, 03333 2341, gde@eberdorf.gv.at, www.ebersdorf.eu
Warum die Gemeinde Hartl mitmacht?
Bürgermeister Thomas Pußwald:
„Die Ökoregion Kaindorf ist eine Vorzeigeregion in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz. Es ist sehr wichtig, dass man vor allem junge Personen, speziell schon im Kindesalter, informiert und ihnen klarmacht, dass nicht nur Menschen verletzbar sind, sondern auch unsere wunderschöne Erde. Wir müssen in Zukunft sehr behutsam mit unseren Ressourcen umgehen und weiterhin versuchen, ein Umdenken in Sachen Klimapolitik herbeizurufen. Die Ökoregion leistet hier seit Jahren einen sehr wertvollen Beitrag. Sei es bei Energie und Strom, beim Humusaufbau oder auch beim Erosionsschutz. Unsere Region war in den letzten Jahren immer wieder von sehr schweren Wetterereignissen betroffen. Starkregen, Hochwasser, Verklausungen sowie weitläufige Überschwemmungen waren die Folge. Auch hier wurden tolle Konzepte erarbeitet, wie man dem Entgegenwirken kann uns somit auch wertvolles Bodenmaterial vor Erosion schützen kann.
Die Ökoregion Kaindorf ist eine Gemeinschaft, in der drei Gemeinden ein gutes Miteinander pflegen. Durch dieses Miteinander, durch großes Engagement und durch vertrauensvolle Arbeit lassen sich Maßnahmen umsetzen, die unseren Bürgern in der Region, aber auch darüber hinaus zugutekommen sollen. Man kann als Gemeinde und als Region nur etwas bewegen, wenn man ständig an Neuerungen sucht und auch gewillt ist, diese umzusetzen, denn „nur wer etwas tut, kann auch etwas verändern“.
Kontaktdaten Thomas Pußwald: 8224 Hartl 185, 03334 2522, gde@hartl.gv.at, www.hartl.gv.at
Warum die Marktgemeinde Kaindorf mitmacht?
Bürgermeister Thomas Teubl
Seit Juni 2016 ist Thomas Teubl Bürgermeister der Gemeinde Kaindorf. Mit viel Engagement und Enthusiasums tritt er für das Wohl der Gemeindebürger in der Ökoregion Kaindorf ein.
Kontaktdaten Thomas Teubl: 8224 Kaindorf 29, 03334 2208, office@kaindorf.at, www.kaindorf.at