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10 Jahre oekoregion kaindorf

10 Jahre Engagement für eine lebenswerte Umwelt

Die Ökoregion Kaindorf wird 10 Jahre alt. Was sich bisher getan hat, kann sich sehen lassen und findet weit über die Grenzen der Region hinaus große Beachtung.

Am 24. Juni wird dieses Engagement in einem großen Festakt inklusive Jubiläums-Sonderausstellung in der Kaindorfer Mehrzweckhalle gewürdigt. Die Ökoregion Kaindorf wurde im Jahr 2007 als vereinsrechtlicher und überparteilicher Zusammenschluss der heutigen drei Gemeinden Ebersdorf, Hartl und Kaindorf gegründet. Als gemeinsames Ziel wurde die Verbindung von Wirtschaftlichkeit mit ökologischen und sozialen Aspekten durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln definiert.

 

humus zertifikathandel co2
Bisher wurden mehr als € 200.000,– als Humusbauern ausbezahlt.

Mehr als 250 umgesetzte Projekte

Seit 2007 wurden in vielen Arbeitsgruppen mehr als 250 Projekte für den Klimaschutz verwirklicht, die Energieversorgung der gesamten Region auf Ökostrom umgestellt und die Gemeinden zur ersten Plastiksackerl-freien Region Österreichs gemacht. Die Ökoregion Kaindorf setzt dort an, wo jeder einzelne Haushalt, jedes Unternehmen, jeder Verein und jede öffentliche Einrichtung selbst etwas tun kann.
humusprojekte in u00f6sterreich

Ein Auszug vieler weiterer Aktivitäten

  • Humusaufbauprogramm und Zertifikate-Handel
  • Errichtung eines Biomasse-Heizwerkes
  • Förderung von Energiesparmaßnahmen
  • Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED
  • Förderung von Heizungs-Umstellungen
  • Gründung einer Photovoltaik-Beteiligungsgesellschaft
  • Förderung von Gebäudesanierungen
  • Umsetzung von Fahrrad-Aktionen wie das 24-Stunden-Biken für den Klimaschutz
  • Ausbau des Radwegenetzes
  • E-Mobility und Stromtankstellen
  • Erhebung und Darstellung der CO2-Bilanz der gesamten Region
  • Seit 2011 Fair-Trade-Region
  • Seit 2009 Klima- und Energie-Modellregion

Im Humusaufbau europaweit Themenführer

Das weitreichendste Projekt der Ökoregion Kaindorf ist das Humusaufbauprogramm, an dem mittlerweile mehr als 120 Landwirte in ganz Österreich teilnehmen und mehr als 1.300 Hektar Ackerfläche nachhaltig bewirtschaften. Infolge des Humusaufbaus wird CO2 in großen Mengen im Boden gebunden und damit das Klima entlastet. Unterstützt wird das Engagement der Landwirte durch den Handel mit Humus-Zertifikaten, womit Firmen ihren nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß kompensieren können.

 

24h biken fuer den klimaschutz
Das 24h Biken ist weit über die Region hinaus bekannt.

Vormachen und zum „aktiv werden“ animieren

Oberstes Ziel der Ökoregion Kaindorf ist es, selbst etwas für eine lebenswerte Umwelt im eigenen Verantwortungsbereich zu tun und die Erfahrungen aus den vielen konkreten Projekten weiterzugeben. So haben sich die Region „West-Ungarn“ und die slowenische Region „Ravno Polje“ das Handeln der Ökoregion Kaindorf zum Vorbild genommen, um es in ihrem eigenen Lebensraum umzusetzen. Auch mit Vereinen, Institutionen und Firmen werden viele Partnerschaften gelebt und durch das Engagement vieler verantwortungsbewusster Menschen getragen. Jede Privatperson und jedes Unternehmen kann demnach den Verein Ökoregion Kaindorf als Mitglied bzw. Partner

Vielfach ausgezeichnet

Viele hochrangige Auszeichnungen würdigen das bisherige Engagement des Vereins und seiner Mitglieder sowie der Gemeinden und ihrer Bürger und untermauern den Status von Kaindorf als eine der renommiertesten Öko-Regionen Österreichs.
  • Houska Preis 2016
  • Best of Green Event 2016
  • Nominierung zum Styrian und Austrian Energy Globe Award 2016
  • Best Project 2015 Klima- und Energie Modellregion
  • Dreifache Auszeichnung: Green Event Award 2013-2015
  • Greenbrands Austria 2012-2013
  • Nominierung zum Klimaschutzpreis 2009 und 2011
  • Klimaaktiv Bundesauszeichung 2008
  • Zukunftsgemeinde 2008-2010
humustage oekoregion kaindorf
400 Teilnehmern aus sechs Nationen bei den Humustagen

Leit-Events mit nationaler & internationaler Strahlkraft

Innerhalb des vergangenen Jahrzehnts hat sich die Öko-region Kaindorf europaweit als der Themenführer im Bereich Humus-aufbau etabliert. Die „Humus-Tage“, die mittlerweile Jahr für Jahr von mehr als 400 Teilnehmern aus sechs Nationen besucht werden, sind ein Resultat dessen.
Ein weiterer Großevent ist das „24-Stunden-Biken für den -Klimaschutz“ das alljährlich im Juli rund 1.000 Teilnehmer anzieht und ab seiner 11. Auflage als „Ultra Rad Challenge“ in -Kooperation mit dem Zweigverein „Green Team“ veranstaltet wird.