Derzeit gibt es attraktive Förderungen, die den Umstieg von alten Öl- und Gasheizungen auf moderne, umweltfreundliche Heizsysteme erleichtern. Das Programm "Raus aus Öl und Gas" unterstützt Hausbesitzer dabei, ihre Gebäude energetisch zu sanieren und ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.
Was wird gefördert?
Gefördert wird der Austausch von fossilen Heizsystemen durch umweltfreundliche Alternativen wie Wärmepumpen, Pelletsheizungen oder Fernwärme. Die Höhe der Förderung kann je nach gewählter Heizungsart und der individuellen Situation variieren, beträgt jedoch in der Regel bis zu 75% der förderfähigen Kosten. Gefördert werden Leistungen, die ab 01.01.2023 erbracht wurden.
Heizungsart |
Maximale Förderung |
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Nah-/Fernwärme | 15.000 € |
Pelletszentralheizung oder Hackgutheizung | 18.000 € |
Scheitholz-Zentralheizung | 16.000 € |
Luft-Wasser-Wärmepumpe | 16.000 € |
Wasser-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpe | 23.000 € |
Zuschlagsmöglichkeiten |
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Ersatz Gas-Herd durch Elektro-Herd | + 1.200 € |
Bohrbonus bei Wasser-Wasser oder Sole-Wasser-Wärmepumpe | + 5.000 € |
Umstieg auf Niedertemperatur-Wärmeverteilsystem | + 4.000 € |
Gesamtsanierungskonzept | + 500 € |
Solarbonus bei thermischer Solaranlage (mind. 6 m²) | + 2.500 € |
Wer kann die Förderung beantragen?
In der Regel können Privatpersonen, die ein Einfamilienhaus oder ein Zweifamilienhaus besitzen, die Förderung beantragen. Auch für Mieterinnen und Mieter gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Fördermöglichkeiten.
Wie lange läuft die Förderung?
Die Förderaktion läuft bis 2026. Es empfiehlt sich jedoch, sich rechtzeitig zu informieren, da die Fördermittel begrenzt sind und die Bedingungen sich ändern können.