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Klima- und Energiemodellregionen

Seit 2009 unterstützt das Lebensministerium (www.lebensministerium.at) gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds den Aufbau von Klima- und Energiemodellregionen (www.klimaundenergiemodellregionen.at). In diesen Regionen sollen die vorhandenen regionalen Ressourcen sinnvoll und nachhaltig für die Energieversorgung genutzt, die Energieeffizienz gesteigert und Energie gespart werden. Langfristiges Ziel ist ein energieautarkes Österreich.

Um diese Vision umzusetzen, werden in den Modellregionen gezielte Maßnahmen gesetzt, damit sich die Chancen, die aus der Umstellung des Energiesystems entstehen, in Erfolge umwandeln können. So sollen die Bereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität, Raumplanung, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung etc. in Form von innovativen Projekten behandelt werden. Durch Investitionen in erneuerbare Energien und in den Klimaschutz können die Modellregionen für Aufschwung und Wachstum sorgen und somit auch eine Vorbildfunktion auf andere Regionen ausüben. Außerdem entstehen dadurch „green jobs" und die regionale Wertschöpfung trägt zu mehr Lebensqualität der Bevölkerung bei.

In allen Modellregionen werden Klima- und Energie Modellregions-Manager eingesetzt. Erfahrene Klimaschutz- und Energie- Experten unterstützen diese anhand von Schulungen und Workshops. Eine der ersten Maßnahmen ist die Erstellung eines Umsetzungskonzeptes in dem festgelegt wird, wie die vorhandenen regionalen Ressourcen sinnvoll und nachhaltig für die Energieversorgung zu nutzen, die Energieeffizienz zu steigern und Energie zu sparen sind. Die Ökoregion Kaindorf hat ihr Umsetzungskonzept 2011 fertig gestellt.

Klima- und Energiemodellregion Ökoregion Kaindorf

Die Ökoregion hat das Ziel CO2-neutral und eine Klimaschutz-Vorzeige-Region zu werden, die eine ökologische Kreislaufwirtschaft betreibt, den Energieverbrauch senkt und sich weitestgehend mit erneuerbarer Energie versorgt. Der Weg zur Zielerreichung führt über öffentlichkeitswirksame Aktionen, Projekte im Bildungs- und Jugendbereich sowie durch Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen. Arbeitsgruppen konzipieren einzelne Projekte und setzten diese um. Dabei wirkt auch die Bevölkerung über den Verein aktiv mit. Ein professionelles Management mit angestellten Mitarbeitern baut überregionale Kooperationen und Projekte mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Betrieben auf, unterstützt den Vorstand und die Arbeitsgruppen bei der Umsetzung ihrer Projekte und dient als Informationszentrale und Anlaufstelle für die Bevölkerung.