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"Fridays for Future" - auch Ökoregion Kaindorf setzt ein Zeichen:

Nur wer etwas tut, kann etwas verändern!


Viele engagierte Menschen aus der Ökoregion Kaindorf haben seit 2007 nicht weniger als 300 nachhaltige Projekte umgesetzt – unter anderem die erste Plastiksackerl-freie Region Österreichs und das europaweite Humus-Aufbauprogramm, das die Umwelt schont und CO2 in großen Mengen im Boden speichert.
Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Fridays for Future“ bekamen die ersten 200 Teilnehmer am 20. September in der Baumschule Loidl in Kaindorf einen Klimaschutzbaum und aktuelle Informationen über Klimaschutz-Projekte der Ökoregion.


So informierte der Verein „Ökoregion Kaindorf“ über die aktuelle „Raus aus dem Öl - Aktion“. Demzufolge können für den Umstieg auf eine Heizung mit erneuerbarer Energie insgesamt mehr als 10.000 Euro an Förderungen lukriert werden. Neue Bundesmittel wurden dafür freigegeben. Die Ökoregion Kaindorf hat ihren Zuschuss von 300 auf 500 Euro erhöht. Seit Beginn der Aktion, die noch bis Jahresende läuft, haben bereits 7 heimische Haushalte ihre alte Ölheizung durch eine ökologische Heizungsanlage ersetzt.


Zudem wurden neue Förder-Töpfe für Landwirte geöffnet, die mit Photovoltaik ihren eigenen „grünen“ Strom erzeugen und mit neuen Speicherlösungen kombinieren. Durch das Humus-Aufbauprogramm der Ökoregion Kaindorf werden die Landwirte zudem zu Klimaschutzwirten, die ihre Äcker nachhaltig bewirtschaften, die Umwelt schonen und unser Klima durch CO2-Speicherung im Boden wesentlich entlasten.


Aktuell beteiligen sich rund 600 Schüler aller Schulen und Kindergärten in der Ökoregion Kaindorf und deren Eltern an der Europäischen Mobilitätswoche, in der sie bis 22. September „Klima-Kilometer“ sammeln, indem sie für alltägliche Strecken möglichst auf das Auto verzichten.


Peter Loidl informierte über die Klimaschutzbäume, die am Aktionstag an die ersten 200 Besucher kostenlos ausgehändigt wurden – vor allem über deren Leistung als „ökologische Klimaanlage“ (ein ausgewachsener Baum speichert pro Jahr bis zu 10 Tonnen CO2). Die Teilnehmer wurden dazu eingeladen, Fotos von den gepflanzten Bäumen auf facebook bzw. auf der Website der Ökoregion Kaindorf zu posten. Zum Ausklang der Aktion wurde noch eifrig über die Möglichkeiten diskutiert, wie wir eine lebenswerte Zukunft vor allem auch für unser Kinder sicher stellen können. Dazu gab es Bio-Fruchtsäfte vom Biohof Loidl, hausgemachtes Gulasch und CO2-neutral gebrautes Bier von Toni Bräu.

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