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Ökologisch gepflegte Grünräume



Ein vielfältig gestalteter halböffentlicher und öffentlicher Grünraum steigert die Lebensqualität der Menschen. Das Kleinklima wird angenehmer, Freiräume zum Spazieren, Treffen oder Spielen werden geschaffen.


Aus Umfragen geht hervor, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung ökologisch gepflegte Grünräume wünscht. Entschließt sich eine Gemeinde für diesen naturnahen Weg der Grünraumraumpflege, kann sie dies werbewirksam für sich nutzen und sich als umweltbewusste „NATUR im GARTEN“-Gemeinde präsentieren.
Im Vergleich zu herkömmlichen Bepflanzungen benötigt ein ökologisch gepflegter Grünraum in der Regel weniger Pflege und hilft dadurch Kosten zu sparen.
Vielfalt und dauerhafte Bepflanzungen geben der Natur und nicht zuletzt auch den bedrohten Bienen und Schmetterlingen den Platz, den sie dringend benötigen.
Humusreiche Ackerböden nehmen im Umfeld von Gemeinden und Städten ein Vielfaches an Wasser auf und minimieren die kostspieligen Folgen von Ab- und Überschwemmungen.
Gemeinden können in diesem Zusammenhang enorme Kosten vermeiden.

Die Auszeichnung von „Natur im Garten“ ist an die Kernkriterien der Aktion geknüpft: 

Verzicht auf Pestizide*, weil sie das natürliche Gleichgewicht empfindlich stören, Menschen und Tiere gefährden sowie stark belasten.

Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger („Kunstdünger“), weil diese Dünger Boden, Bodenleben und Gewässer belasten. Zudem begünstigen sie Pflanzenkrankheiten und -schädlinge.

Verzicht auf Torf und torfhaltige Produkte, weil Torf aus Mooren gewonnen wird und beim Abbau seltene Lebensräume und wichtige CO2 Speicher zerstört werden. 

Verwendung von standortgerechten, regionaltypischen und ökologisch wertvollen Pflanzen

* Verzicht auf Pestizide, die nicht der EU-Bioverordnung und dem „Natur im Garten“ Gütesiegel entsprechen.
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